Rom – Zweiter Tag

Am zweiten Tag besuchten wir ein bisschen planlos die Innenstadt von Rom (spanische Treppe, Piazza del Popolo Engelsburg, Piazza Navona, Pantheon und Fontana die Trevi )

Metro Linie B

Der zweite Tag sollte laut Wetterbericht mit 38° der heißeste unseres Aufenthalts werden. Unser Ziel war die Innenstadt von Rom, angefangen an der Spanischen Treppe. So ganz klar ist mir nicht, warum sie so bekannt ist, denn besonders schön oder interessant fand ich sie nicht. Daher sind wir direkt weiter, an den Luxusläden wie D&G vorbei, und in die kleinen Gassen von Rom hinein. In den Gassen befinden sich unzählige Restaurants, dessen Kellner im Weg stehen und versuchen, möglichst viele Touristen in ihr Lokal zu bekommen. Ich habe immer das Gefühl, dass das Lokal nicht sonderlich gut ist, wenn sie auf solche Methoden zurückgreifen müssen, aber die Erfahrung belehrt mich eines besseren. Es scheint einfach eine Art Gewinnmaximierung zu sein. Man muss die unwissenden Touristen einfach zu ihrem Glück “zwingen” ;)

Typisches Gebäude in Rom

Unser zweites Ziel war die Piazza del Popolo, durch welche die nördliche Handelstrasse führt(e), so dass alle Reisenden aus dem Norden über diesen Platz Rom betreten haben. Wie die meisten Plätze in Rom, ist er groß und in der Mitte steht ein toller Brunnen… Das “Problem” in Rom ist einfach, dass man eine schnelle Sättigung an Kultur erfährt. Rom hat über 2000 Brunnen und überall befinden sich Jahrhunderte alte Statuen und Säulen.
Wirklich interessant wurde erst wieder die Engelsburg, welche bis weit nach der Renaissance als Uneinnehmbar galt. Im 16. Jahrhundert hat sich der Papst während der Eroberung Roms durch deutsche Landsknechte, mit Hilfe der Schweizer Garde dorthin gerettet. Fast alle Gardisten sind dabei gefallen, um dem Papst das Leben zu retten. Aufgrund der Zähheit und Loyalität der Schweizer Garde wurde sie von da an die Leibgarde des Papstes. Heute ist die Engelsburg ein Museum.

Die Engelsburg in Rom

Vor der Engelsburg fliest der Tiber. Grün und recht dreckig sieht er aus. Vor allem, wenn man sein Wasser mit dem der Swimming Pools daneben vergleicht :) Auf der Brücke haben wir unsere erste kleine Fotosession abgehalten (die erste an der Spanischen Treppe zähle ich nicht). Dabei musste natürlich mein neuer Reflektor zum Einsatz kommen. Nur leider fiel mir dort erst auf, dass es ohne eine extra Person für das Licht sehr schwierig sein würde. Denn man bekommt zwar Sonnenlicht in das Gesicht des Models, aber einfach funktioniert das nur von unten, so das eine unnatürliche Ausbelichtung ensteht.

An der Piazza Navona haben wir dann unsere erste längere Fotosession abgehalten und zwar ganz ohne Reflektor und mit dem Teleobjektiv. Die Brunnen im Hintergrund haben ein schönes Motiv ab und es war schon das Licht der frühen Abendstunden.
Nach kurzem verlaufen, haben wir es dann pünktlich zum Sonnenuntergang zum Fontana di Trevi geschafft, dem größten Brunnen Roms.
Dort konnte Kathi dann auch ihr “Joby Gorillapod” zum ersten mal selbst nutzen :) Das ist ein kleines Stativ, welches man in vielen, vielen Stellen befestigen kann, da es fast nur aus gumimerten Gelenken besteht.
Dann ging es ab zum halbwegs klimatisierten Hotelzimmer.

Schwimbäder am Tiber
Brunnen am Piazza del Navona
Trevibrunnen in Rom

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