Eine Freundin von mir hat vor einiger Zeit den Entschluss gefasst, mit ihrem Freund nach “La Gomera” auszuwandern. La Gomera ist die zweitkleinste kanarische Insel und wie die restlichen Inseln vor Marokko gelegen.
Doch im Gegensatz zu allen anderen Auswanderern, wollten sie dort keine Wohnung und keine Arbeit suchen, sondern Abseits von der Zivilisation in der Natur leben. Nach eigener Aussage, war der erste Monat der schwierigste, aber irgendwann haben sie sich dann auch dort schön eingerichtet und sich an die anderen Verhältnisse gewöhnt. Selbstverständlich gibt es dort keine Toiletten und auch kein Strom. Nur fließend Wasser ist dank einer nahe gelegenen Quelle zu genüge vorhanden.
Das Leben ist natürlich ganz anders: “schon alleine die Schwingungen der Insel sind anders als [in Deutschland]“.
Die Lebensmittel bauen sie selbst auf einem Hektar Land an, welches ihnen ein britischer Multimillionär zur Nutzung freigegeben hat. Alles im ökologischen Anbau, versteht sich ![]()
Aktuell haben sie zwei Residenzen auf der Insel. Eine Sommerresidenz in der Schweinebucht (auf dem Foto seht ihr den Ausblick aus dem Schlafzimmer in Richtung Atlantik) und die Hauptresidenz auf 300 Meter über NN in den Bergen. Zur Hauptresidenz kommt man nur zu Fuß und mit ein bisschen leichtem Klettern.
Das Ziel einer autarken Lebensweise haben sie noch nicht ganz geschafft. Sie sind beide noch krankenversichert und sie arbeitet 5 Monate gestückelt in Deutschland. Wenn der Arbeitsvertrag 2011 ausläuft, soll es auf Dauer auf die Insel gehen. Ihren Freund hat sie in der Zwischenzeit geheiratet und sollten Kinder geboren werden, so werden sie ihnen das Nötigste selbst beibringen. Bei Bedarf gibt es natürlich auch auf der Insel eine Schule. Aber bis dahin ist ja noch eine Menge Zeit ![]()
Ich hoffe, dass ich auch in Zukunft erfahre, wie es dort so läuft und wünsche den beiden viel Erfolg auf dem Weg zur Autarkie.
Hey Freanki,
ich finde Deine Seite echt super!
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Und den Blog über uns hast Du auch richtig klasse geschrieben.
Falls es was halbwegs Interessantes aus der Insel zu berichten gibt, bist Du einer der ersten die es erfahren werden
Ganz liebe Grüsse
>>Das Ziel einer autarken Lebensweise haben sie noch nicht ganz geschafft. Sie sind beide noch Krankenversichert und sie arbeitet 5 Monate gestückelt in Deutschland.< <
Ich hätte nicht gedacht, dass du solche Leute kennst
Aber hin und wieder passiert das einfach mal. Unvorhersagbar. Wollen wir hoffen, dass ihnen nicht irgend ein Lehrerehepaar nach einem begeisterten Wanderausflug ein Hotel vor das Winterdomizil baut.