Prorektor für Forschung Prof. Dr. Metin Tolan
Prorektor für Studium Prof. Dr. Walter Grünzweig
Heute fand der Bolognatag an der Uni Dortmund statt, welcher von der FsRK mit Unterstützung vom AStA durchgeführt wurde.
Der erste Vortrag von Benedikt hieß “Bologna und Akkreditierung” und erklärte die Grundlagen. Der Vortrag war gut strukturiert und ziemlich detailreich. Der zweite Vortrag “ESG und Qualitätssicherung” war für mich jedoch kaum aufzunehmen, da der Redner in nur einer einzigen Tonlage und viel zu vielen “äh” gesprochen hat.
Danach kam das “Prunkstück” des Tages, die Diskussionsrunde mit dem Rektorat, Verwaltung, Studierendenvertretern und einem Mitglied des Akkreditierungsrates.
( Eine Akkreditierung an der Hochschule überprüft einen Studiengang auf bestimmte Ziele wie Studierbarkeit, Transparenz, Mobilität etc. Seit der Umstellung auf Ba/Ma müssen alle Studiengänge akkreditiert werden. )
Die Diskussion fing interessant aber ruhig an. Erst als der Herr aus dem Akkreditierungsrats die Probleme von der Akkreditierung zu den Hochschulen schob, meldete sich Prof. Tolan energisch zu Wort um zu erklären, dass die Richtlinien für die Hochschulen nicht genug Freiheiten gelassen haben und das die Personen, die die Akkreditierung an den Universitäten durchgeführt haben, die Verantwortung für die Probleme zu übernehmen haben.
Prof. Marwedel, Sprecher der Senatskommission für Lehre und Studium, berichtete später, dass sich die Kommission schon Gedanken zu der Problematik gemacht hat. Ein Punkt war zum Beispiel die Summenregel, dass Bachelor und Masterstudium zusammen nicht mehr als 10 Semester dauern darf. Dies führt dazu, dass jemand, der einen 7 semestrigen Bachelor an einer Universität gemacht hat, keinen 4 semesterigen Master an einer anderen (oder der gleichen) Hochschule machen darf. Wenn nun jemand Physik an einer Hochschule studiert, die für den Bachelor 7 Semester und für den Master 3 Semester angeordnet hat, so darf die Person nicht nach Dortmund für den Master wechseln, da hier der Bachelor 6 Semester und der Master 4 Semester dauert.
Gegen Ende wurden auch Fragen aus dem Publikum zugelassen, welche durchgehend vernünftig und konstruktiv waren. Im Gegensatz zur SVV, bei der einige “Fragen” mehr polemischen Angriffen gegen das Rektorat, die Hochschule, das Land, der BRD und den ganzen Rest glichen ![]()
Aber mit 60 Leuten diskutiert es sich wohl auch leichter