Unicard 2.0

Unicard 2.0

Seit zwei Wochen besitze ich nun die Unicard 2.0. Der Umstieg von der alten wird durch ein Gewinnspiel schmackhaft gemacht. Zu gewinnen gibt es neben einem Mensaessen incl. Getränk (!!!) auch richtige Preise wie iPads und Chipkartenlesegeräte.
Mit der neuen Karte möchte ich vor allem in der Mensa und Galerie bezahlen, da ich mir dadurch Kleingeld im Portemonnaie erspare.
Die vorher propagierte Funktion, dass man auch an allen Mensakassen die Karte aufladen könnte, scheint jedoch nicht implementiert worden zu sein.
Also blieb es zuerst doch beim Bargeld. Heute war ich nun endlich bei einer Ladestation und konnte direkt… nein, direkt ging nix, weil ich für 2 Personen vor mir gut 3 Minuten warten musste… Doppelt so lang wie an dem Bankautomaten nebenan *grummel*
Beim Ladevorgang kann man noch einiges optimieren :)
Oben an der Kasse angelangt, nahm ich stolz die Unicard 2.0 und legte sie auf das RFID-Lesegerät und…
… nix passierte. Die Frau an der Kasse versuchte es ein ums andere mal, aber irgendwie wollte er die Karte nicht finden. Irgendwann, als die Schlange hinter mir schon ziemlich lang war und ich die Bäuche quasi knurren hören konnte, blinkte das Lesegerät bunt. Es schien nun endlich eine Karte haben zu wollen. Freudig packte die Kassiererin die Karte drauf, aber das Blinken hieß wohl nur, dass man nun die Karte runter nehmen konnte. Beim nächsten Versuch klappte es aber endlich…
2,60€ runter, also sind noch 17,40€ drauf. Alles ok. Also ging ich mit meinem Essen weiter, nur um nach der Besteckaufnahme zu sehen, dass mein Kollege nicht weiter kommt.
Als ich scherzte, dass er sein Essen nicht über meine Karte zahlen solle, wollte die Kassiererin meine Karte noch einmal, weil sie die Bezahlung per Unicard nicht stoppen konnte…
Dann ging noch mal 2,60€ runter von der Karte und dann meinte die Kassiererin, dass vorher nicht bezahlt worden sei, nun funktionierte es jedoch.
Auf meinen Einwand, dass nun nur noch 14,80€ auf der Karte seien, gab sie mir direkt 2,60€ bar aus der Kasse…

Schöne neue Unicard…

Am gleichen Tag war ich in der Galerie und versuchte auch dort damit zu bezahlen. Jedoch scheiterte dort sogar die Bezahlung, obwohl die Unicard dort auch in das Lesegerät mit Kontakt zum Chip eingelegt wurde… Nach vier erfolglosen Versuchen habe ich abgebrochen und bar bezahlt…

Ich kann nicht ganz nachvollziehen, wie solche Probleme noch 3 Monate nach Start der Unicard 2.0 vorhanden sein können…

Edit: Heute hat das Bezahlen an der gleichen Kasse der Mensa und der gleichen Kassiererin direkt geklappt :)

Temperatur des Mensaessens

Gestern hatte ich zufällig ein Infrarottemperaturmessgerät mit in der Mensa. Da konnte ich es natürlich nicht lassen und musste die Temperatur meines Essens überprüfen :)
Die zu messende Stelle ist mit einem roten Laserpunkt markiert.


Das Essen in einer Mensa sollte bei der Ausgabe ca. 80°C heiß sein. An meinem Tisch hatte es noch fast 50°C, ich denke der Wert ist ok. Man geht ja meist noch in der Mensa umher, dann erst zum Besteck und dann noch zum Tisch…

Etwas enttäuscht war ich vom Buttermilchdrink. Gemessen habe ich grob 16°C, ein bisschen zu warm wie ich finde. Da war der Salat mit 14°C noch einen Tick kühler :D

Hurray, die Zelle ist fertig


… jetzt muss sie nur noch dicht bleiben ;)

Nachdem ich mich zuerst selbst am Löten versucht habe, musste ich die Arbeit schlussendlich an die Elektronikwerkstatt im Haus abgeben. Der Stecker mit einem Innendurchmesser von 4,9mm und 10 Anschlusspunkten war zu fein für unseren Lötkolben… Selbst die E-Werkstatt sprach von einem anstrengenden Werkstück :)

Jetzt kann ich das ganze ins Vakuum stellen, flüssigen Stickstoff durch leiten und schauen ob es dicht ist, bevor dann die Probe eingesetzt wird. :)

Zu Besuch an der Uni Bochum

Ein Gebäude der Naturwissenschaften an der Ruhruni Bochum

Typisches Gebäude der Naturwissenschaften in Bochum

Meine Diplomarbeit handelt von MOFs. Das sind Kristalle, welche ein paar interessante Effekte aufweisen. So verändert sich z.B. der Abstand der Kristallebenen, wenn ein Gas aufgenommen wird.
Diese MOF kann man aber noch nicht einfach so kaufen, daher kooperieren wir mit Chemikern der Uni Bochum und wir helfen dafür bei der Charakterisierung.

Um Proben abzuholen und mich noch weiter zu informieren bin ich nach Bochum gefahren.

Als erstes fallen die langen Wege auf. In Dortmund erreicht man alles wesentlich schneller. Dafür sind in Bochum in jedem Gebäude unten eine Vielzahl an Sitzplätzen und kleinen Cafeteria, so dass man nicht für jede Kleinigkeit das Gebäude verlassen muss.

Ein Tablett mit Essen

Essen in der Mensa der Ruhruni Bochum


Aber trotz der riesigen Fläche und der großen Gebäude war das von mir besuchte Büro kleiner als meins und statt 2 (max. 3) sind dort 8 Doktoranden drin gewesen. Dafür schien mir die Anzahl der Labore wiederum größer zu sein… Aber vielleicht hinkt der Vergleich auch, wenn ich Physiker und Chemiker vergleiche ;-)

Die Unterschiede spiegeln sich auch beim Essen stark wieder. So sind Cappuccino, Muffins und gefüllte Donuts 20-30% günstiger, das Mittagessen im ganzen jedoch teurer. Wenn es in Bochum Reis oder Nudeln als Beilage gibt, so ist auch in den Beilagenschüsseln Soße drin, ganz im Gegensatz zu Dortmund! Das könnten sich die Listen bei der StuPa-Wahl nächstes Jahr ruhig mal auf die Fahnen schreiben, für dieses Jahr ist es leider schon zu spät ;)
Dafür hat Dortmund neuerdings die besseren Ćevapčići *g*

Die Unicard 2.0 und die neuen Kopierer an der Uni Dortmund

Demnächst findet eine Überarbeitung der Dortmunder Unicard statt. Ab WS 2011/12 soll voraussichtlich die neue Karte in Umlauf gebracht werden. Sie wird eine Bezahlfunktion für den Campus beinhalten, sowie teil der UAMR (Zusammenschluss der drei Ruhruniversitäten) sein. Es wird auch die Möglichkeit gegeben sein, dass ein sogenanntes eTicket darauf gespeichert werden kann. Zu guter Letzt kann über die Bezahlfunktion der Karte dann das Mensaessen und die Kopien bezahlt werden.

Zu den Einzelheiten:
Die Karte soll zeigen, dass die UAMR-Universitäten stärker zusammenarbeiten, daher soll der vordere Teil auf allen Karten der drei Universitäten gleich sein (z.B. das UAMR-Logo). Die Rückseite wird stärker an die jeweilige Universität erinnern (hier könnte man sich den Mathetower oder die H-Bahn drauf denken).

Die Bezahlfunktion wird über die neue Geldkarte realisiert. Viele kennen zwar schon die “alte” Geldkarte und haben sicherlich mehrere, die sie nicht nutzen. Warum sich dies am Campus ändert, folgt unter dem Stichwort Kopierer. Die neue Version der Geldkarte macht sich in erster Linie dadurch für uns bemerkbar, dass sie zusätzlich kontaktlos auslesbar ist.
Für die Aufladung wird es mehrere Möglichkeiten geben. Per Automat, Überweisung und altmodisch beim Bezahlen gegenüber einer Person.

Über die Bezahlfunktion der Geldkarte werden auch ab 1.1 die Kopierer gefüttert. Wer aufgepasst hast, sieht die Differenz von knapp 10 Monaten zwischen neuer Unicard und den Kopierern. In der Zwischenzeit wird man sich dann jedoch reine Geldkarten leihen können, dies ist dann genauso wie aktuelle Schomeckerkarte. Der Nachteil ist jedoch, dass man aktuell schon mit seiner Unicard dort zahlen konnte und bald nicht mehr… Das Chaos hat hier an der Uni schließlich System ;)

Zusätzlich wird es bei manchen Kopierern möglich sein, mit Münzen zu bezahlen. In der Bibliothek werden z.B. drei Münzkopierer aufgestellt.
Natürlich kann ab 1.1.2011 auch jeder mit seiner “alten” Geldkarte (z.B. seiner EC-Karte) zahlen. Dadurch bleibt bei manchen die Anzahl der Karten gleich…
Eine wirklich positive Seite haben die neuen Kopierer nun aber auch: Der Preis pro Kopie wird wieder wesentlich günstiger! Im Limes gegen sehr viele Kopien liegt er bei 3,29 Cent für die Schwarzweiß Kopie und 6,9 Cent für eine Farbkopie! Zusätzlich wird man an allen Kopierern kostenlos scannen können und die Anzahl der Kopierer verdoppelt sich auch noch.

Es ist zwar möglich, dass eTicket auf der Karte zu implementieren, aber die aktuellen Verhandlungen sehen nicht viel versprechend aus. Es wird wohl noch einige Zeit dauern, bis dies implementiert wird. Der AStA setzt sich dafür ein, dass neben dem eTicket auch noch das Ticket2Print weiter genutzt werden kann, da dies sicherlich die bequemste Möglichkeit für alle Studierende ist.

Natürlich wird auch die neue Unicard nicht verpflichtend für die Studierenden sein. Jeder der keine Lust auf (funkende) Chips hat, wird weiterhin auch ohne zurecht kommen.

AHS Fußball

Aufpassen wie ein Schießhund

Heute habe ich mit dem Leiter des AHS darüber gesprochen, warum es so wenige Fußballkurse gibt. Die drei Kurse aktuell fassen je 20 Studis und sind oftmals schon eine Stunde nach Freigabe der Anmeldung ausgebucht. So hat man kaum eine Chance Fußball zu spielen, wenn man zu der Zeit nicht online ist.
Die Begründung liegt wie so oft darin, dass die Räumlichkeiten und das Geld begrenzt sind. Es wäre sehr wohl möglich, weitere Fußballkurse einzuführen, aber dafür müssten dann andere Sportarten verkürzt werden. Nun ist es aber so, dass es in Dortmund einfacher ist, einfach mal mit Freunden oder im Verein Fußball zu spielen, als viele der anderen Sportarten durchzuführen. Daher wurde bewusst stärker in exotischere Sportarten wie Unihockey etc. “investiert” als in Hallenfußball. Auch die neue Halle 4 entlastet hauptsächlich die Fitnesskurse, welche auch überfüllt waren.
So muss man weiter wie ein Schießhund auf die AHS-Seite aufpassen, um sich pünktlich zur Freigabe der wöchentlichen Anmeldung einzutragen.

Quo Vadis und das neue TU Leuchtlogo

Das TU Leuchtlogo
Quo Vadis

Heute war zum zweiten mal die “Quo Vadis”-Veranstaltung und der TU Dortmund. Über diese Veranstaltung teilt Frau Gather den Universitätsangehörigen den aktuellen Stand der Universität mit und den Weg, den sie in Zukunft beschreiten soll (Quo Vadis = Wohin gehst du?).
Der Vortrag war meines Ermessens dieses Jahr weniger gut besucht als letztes Jahr, aber ich kann jetzt auch nicht genau sagen, um wie viel größer der Hörsaal dieses Jahr war.
Nicht wenige der Zuhörer, genauso wie ich, waren unter anderem sehr gespannt auf die Aussage, wie teuer nun das neue TU Leuchtlogo auf dem Dach des Mathetowers gewesen ist. Da dies auch der Rektorin klar war, hat sie diese Information, interessanterweise direkt nach Nennung der Kürzungen der Fakultätsmittel, an das Ende gestellt.
Und für alle, die nicht an dem Vortrag teilnehmen konnten, hier nochmal die Information, dass das Logo knapp unter 80.000€ gekostet hat. Einen Teil, wenn nicht sogar den gesamten Betrag, möchte die Freundegesellschaft der Universität tragen.
Durch diesen Schritt, ob durch das öffentliche Interesse erwogen, kann jedoch der Diskussion über die Sinnlosigkeit des TU Leuchtlogo und der Verschwendung von Gelder ein kleines Ende gesetzt werden.
Ich persönlich finde das TU Leuchtlogo eine sehr gute Maßnahme, um die Universität stärker in das Bewusstsein der Menschen in der Region zu bringen. Das Logo sieht man schließlich auch auf der B1, wenn man Glück hat und nicht zu schnell fährt. Das Logo ist nämlich nur einseitig beleuchtet…

Letzter Tag zur StuPa-Wahl

Frank Hommes
Kandidat der Anwesenheitsliste

Morgen ist der letzte Tag, an dem das Studierendenparlament gewählt werden kann. Und die Wahl wird endlich mal wieder interessanter als die letzten, wo es fast immer die gleichen Listen gab. Dieses mal habe ich jedoch vier neue gezählt!

Einmal die Fachschaftenliste, welche aus der Übermotivation eines Aachener Studis, der nach Dortmund gekommen ist, entstanden ist :-D Wordart für das Logo zu nutzen ist doch sooooo 90′er ;)

Dann die Christlichen Demokraten, welche zum größten Teil aus sehr linken Personen zu bestehen scheint, die sich gedacht haben, dass man unter diesem Namen mehr Wählerstimmen erreichen kann. Blöd nur für die Freundin eines Referenten, die sich ohne sich groß zu informieren auf die Liste geschrieben hat und beim lesen unseres Flyers diese Entscheidung dann doch bereut hat…

Interessant ist die HUMANWIRTSCHAFTSPARTEI, die soweit meine Quellen stimmen, nur Werbung für die Partei machen wollen =) Das erklärt auch, warum dort nur zwei Studis kandidieren.

StuPa-Wahl 2009

Und zu guter Letzt die Apfelliste, welche aus der ET/IT entstanden ist. Rechtsstreitproblemen geht man aus dem Weg, indem man kleine Ecken in den Apfel einbaut ;) Neben der Fachschaftenliste aber die einzige neue Liste mit Potential, sofern ich das beim Gespräch vorhin erkennen konnte.

Den Wahlausgang kann man meiner Meinung nach, kaum vorhersagen. Aber da die Anwesenheitsliste, für die ich kandidiere, ein hervorragendes Programm und einige neue, motivierte Mitglieder hat, bin ich sehr zuversichtlich!

Schade nur, dass die “Anwesenheit” bei den Wahlen (also alle Studis mit Stimmrecht) eher gering ist. Aktuell haben knapp über 6% gewählt. Heute 2 Studis mehr als gestern… Wir tun ein Jahr unser Bestes für euch im Studierendenparlament, unterstützt dies mit einer 3 minütigen Stimmenabgabe! (Es gibt auch Süßigkeiten, wenn man gewählt hat! :) )

Warum mich wählen? Ich habe mich z.B. um den Fall Haase gekümmert (und bereite gerade die Klage vor), schaue kritisch auf die Ausgaben durch Studiengebühren im Prüfungsgremium (der Fall, dass die Fakultäten diese zur Grundsicherung nutzen müssen, ist nun eingetreten!) und bemühe mich um Transparenz in der Hochschulpolitik (Daher z.B. die Zahlen zur Verwendung der Studiengebühren auf der Seite der Anwesenheitsliste). Das sind keine Versprechen für die Zukunft, sondern bereits geleistete Arbeit! Diese möchte ich in eurem Sinne fortführen!