
Am Mittwoch habe ich am ersten Gruppenausflug meines Lehrstuhls teilnehmen dürfen. Dabei ging es nach Hattingen, wo wir an einer Anlegestelle unsere Boote übernommen haben. Nach einer kurzen Einführung sind wir ins Wasser. Die vorderste Person gibt den Takt des Ruderns an und die hinterste Person ist für das grobe Steuern zuständig. Ich würde glatt sagen, wenn alle gleich stark rudern, so hat der Steuermann nichts zu tun… Ich war Steuermann und hatte alle Hände voll zu tun!
Trotzdem sind wir einmal komplett in einem Busch gelandet und um ein Haar gekentert
Da ich arroganterweise keine Wechselklamotten dabei hatte, war ich doch froh, dass wir noch halbwegs trocken geblieben sind.
In Hattingen angefangen fährt man zuerst 300 Meter über die Ruhr und darf dann das erste Mal treideln. Beim Treideln steigt man aus dem Boot und zieht das Boot, in diesem Fall durch eine Bootsrutsche (Ja, man kann auch durchfahren).
Danach hat man ein bisschen Strömung bis Isenburg. An dieser Stelle wird es holprig und wenn man das Strömungs-V nicht optimal nimmt, läuft man Gefahr zu kentern… Von uns hat es niemanden erwischt…

Danach gabs Grillfleisch vom Anbieter und da war ich dann wirklich überrascht! Die Würstchen waren noch standard, danach gabs Geflügelschnitzel und dann wirklich gute Rindersteaks!
Rudern auf der Ruhr eine schöne Erfahrung und ich kann es jedem, der keine Angst vor Wasser hat, nur empfehlen
(Alle Satellitenfotos: (c) Google)













