Notizen von unterwegs

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Die großen Erinnerungen.

Ein persönliches Journal über Umwege, Lieblingsorte und das Leben dazwischen.

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815 Einträge gefunden

Verführerische Delikatessen

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Für einen schönen Abend benötigt man ja etwas zu knabbern... Und ein edler Wein macht sich gut dazu, wenn das zu knabbern spanischer Schinken und holländischer Käse ist :) Dann noch ein bisschen griechische Antipasti .. Und den Lachs dort im Kühlregal... Dafür waren wir dann im REWE, denn im Delikatessenmarkt wird man doppelt so schnell arm! Leider haben nur wenige Märkte einen guten Pinot Noir. Wir hatten heute Glück :) Unser Haushaltskonto weniger ;)

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Ein kategorischer Imperativ

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Kein Zusammenhang zum BlogeintragZum Egozentrischen Weltbild einiger Mitmenschen präsentiere ich das Zitat des Tages:

"Wenn du dich von der Brücke stürzt, ist das deine Sache. Wenn du aber danach einen Dreckfleck auf der Straße hinterlässt, ist das Sache der Allgemeinheit."

Quelle: Heise Forum

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Essen wie in Italien

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Wie so ziemlich jedes Jahr einmal wollten Kathi und ich auch dieses Jahr wieder im Mille Miglia essen gehen. Doch als wir angekommen sind, ging schon draußen ein Zettel, dass das Gutscheinbuch nicht mehr akzeptiert wird. Ich würde in dem Restaurant auch ohne Gutscheinbuch dinieren, aber ich finde es nicht sehr kundenfreundlich, dass man es nicht noch die paar Monate aus Kulanz hätte annehmen können. Die anderen Restaurants können damit schließlich auch ganz gut fahren...

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Drei verschiedene Nudeln -
Ölgemälde sehen schöner ausNun ja, im nach hinein war es gar nicht schlecht, denn so sind wir zu "Leonardo Da Vinci " in Witten gefahren! Und gerade nach unserem Italienurlaub konnten wir erst erkennen, wie italienisch dieses Restaurant wirklich ist! Die Speisekarte führt nämlich auch zuerst Antipasti, Pasta, ersten und zweiten Gang + Beilage. Genauso wie in Italien, konnte man dann noch einzelne Kombinationen wählen, welche als Menü dann günstiger wurden. Insgesamt ist der Preis hier aber ähnlich hoch wie in Italien. Sehr weit hinten, erblickt man dann jedoch noch die Pizzen, welche wiederum so günstig wie in Italien sind :) Die Bedienung begrüßte uns auf italienisch und sprach auch beim Bringen der Speisen immerzu italienisch. Der Unterschied zu Italien war einzig, dass sie unser Deutsch verstand ;) Das Essen war wirklich gut, die Nudeln selbst gemacht und man bekam eine große Schüssel frisch geriebenen Parmesan dazugereicht. Als Vorspeise gibt es im Übrigen kostenlos ein bisschen Brot und Bruschetta. Ich kann das Lokal wirklich jedem der italienisches Essen mag empfehlen und die Annahme des Gutscheinbuchs ist das Tüpfelchen auf dem i :)

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Hundesitten

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Kathi und ich haben jetzt fast durchgehend eine Woche auf den jungen Hund von ihren Eltern aufgepasst. Als wir ihn gestern wieder zurück gegeben haben, kam mir unsere Wohnung ganz still und leer vor... Aber wir haben dabei einiges gelernt! So ist es gar nicht so einfach, wenn zwei Menschen bei der Erziehung zusammen spielen wollen, weil jeder erstmal seine eigenen Vorstellungen in der jeweiligen Situation hat. Wenn man dann nicht solche Kleinigkeiten erzählt und dabei erwähnt, wie man sie gelöst hat, hat der Hund zwei verschiedene Lösungen, die von ihm erwartet werden und er verhält sich dann bei einer Person anders als erwartet. So wollte Bryza eines morgens die aller letzte Treppe im Flur nicht mehr hochgehen. Einmal Bellen und die Nachbarn fliegen aus den Betten, was also machen, wenn man keine Ahnung hat, warum er dort sitzen bleiben will. Meine Sturheit konnte sich letzten Endes durchsetzen und als ich es Kathi erzählte, lüftete sich das Geheimnis. Sie hatte ihn die letzte Treppe wohl die letzten beiden Male mit Leckerli hochgelockt. Sozusagen als Belohnung, dass man wieder Zuhause ist. Da ich nichts davon wusste, hatte ich keine dabei und konnte die Situation nicht adäquat beurteilen. Mit der Zeit spricht man sich dann aber besser ab und die Schwierigkeitsgrade können von leicht (Treppe steigen) zu schwer (kein Essen vom tief liegenden Wohnzimmertisch) gesteigert werden.

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Da Bryzas Kopf über der Tischkante liegt, liegt es für sie nahe den Inhalt des Tisches zu überprüfen und gegebenenfalls leckere Dinge zu essen oder zu knabbern. Nach erstem leichten Schimpfen, haben wir dann zwei Trauben, welche Ziel ihrer Angriffe waren, ca. 10cm von der Tischkante gegenüber hingelegt. Jedes Mal wenn sie die Trauben nehmen wollte, haben wir geschimpft und wenn sie die Trauben mal geschnappt hat, weil wir nicht darauf geachtet haben, wurde sie bestraft. Nach drei Tagen war ihr klar, dass sie keine Trauben von Tisch nehmen darf. Aber da wir nicht nur Trauben essen, war die Strategie noch nicht perfekt. Als nächstes haben wir also Käse dorthin gelegt und das gleiche Verfahren durchgezogen, welches schon schneller Wirkung zeigte. Es ist zwar immer noch nicht ganz einfach, wenn Besuch da ist, aber wenn wir ihr etwas auf dem Tisch verbieten, geht sie schon nicht mehr dran. Mit etwas mehr Zeit hätten wir unser Ziel vielleicht ganz umsetzen können. Sehr schön ist natürlich auch die Zeit, welche man mit dem Hund unterwegs verbringt. Mit 4 1/2 Monaten hört sie zwar noch nicht perfekt, aber es überrascht mich doch immer wieder, wie oft sie auf Zuruf wieder zurück kommt. Mit Ausnahme von der Anwesenheit anderer Hunde funktionierte es schon recht gut! Und gerade wenn sie mit anderen Hunden spielt und dabei immer wieder auf die Nase fliegt, stolpert oder sich sonst wie witzig darstellt, hat man sehr viel Spaß :) Für mich steht fest, dass ich eines Tages einen Hund an unserer Seite haben möchte. Bryza ist im Übrigen ein Jagdhund, und um genau zu sein ein "Deutsch Kurzhaar". Mehr Fotos von ihr findet ihr in meiner Galerie.

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Ist es denn so schwierig...?

Heute waren Kathi und ich beim lokalen Frühstückslädchen. Dort bekommt man Kaffee und belegte Brötchen. Kein allzu großes Portfolio. Da ich beim letzten mal vor 15 oder 18 Monaten ganz zufrieden war, ging es nach A.T.U. dorthin. Auf meinen Wunsch hin, ein Brötchen mit Rührei, Salami und Käse zu erhalten, wurde ich erstmal komisch angeschaut und gefragt, wie das auf ein Brötchen passen soll. Keine Ahnung, ich stehe ja nicht hinter der Theke und Zuhause klappt das im Allgemeinen auch ziemlich gut. Als ich meinte, dass das Ei ja nicht gerührt werden müsse, meinte sie, das sie das sowieso machen muss... ... ... Wie auch immer, habe ich dann mein Brötchen zum mitnehmen erhalten. Zuhause fand ich dann noch den "traumhaften" Formvorderschinken drauf, der sofort aus dem Brötchen musste. Das Papier um das Brötchen war schon vom Fett total durchgeweicht und alles triefte. Beim Essen wurde dann auch klar, dass dies nun wirklich kein liebevoll belegtes Brötchen war und statt Rührei bekam ich dann auch noch Rührei mit Speck, was ich nicht bestellt hatte und in dieser Form auch nicht wollte. Dieser leckere dünne, angebratene Speck, welchen es auch in der Galerie gibt, ist ja total super, aber was zwischen dem Ei lag, sah eher nach Formvorderschinken in Streifen aus... So kam es dann auch dazu, dass das Brötchen von mir nicht endgültig verkostet werden wollte. Kathis Auto ist im Übrigen gerade repariert worden. Das Radlager war nicht in Ordnung und es gab eine 15 Posten umfassende Liste mit Dingen, die A.T.U. gerne repariert hätte, für 786,-€ natürlich. Wir haben uns dann auf die Sicherheitskritischen Dinge beschränkt. Dies war im Übrigen mein erster Kontakt mit dem Laden, wo sie mir keine defekten Stoßdämpfer verkaufen wollten ;) Ansonsten war der Meister und unser Mechaniker sympathisch und schien kompetent zu sein.

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Auswandern aus der Zivilisation

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Eine Freundin von mir hat vor einiger Zeit den Entschluss gefasst, mit ihrem Freund nach "La Gomera" auszuwandern. La Gomera ist die zweitkleinste kanarische Insel und wie die restlichen Inseln vor Marokko gelegen. Doch im Gegensatz zu allen anderen Auswanderern, wollten sie dort keine Wohnung und keine Arbeit suchen, sondern Abseits von der Zivilisation in der Natur leben. Nach eigener Aussage, war der erste Monat der schwierigste, aber irgendwann haben sie sich dann auch dort schön eingerichtet und sich an die anderen Verhältnisse gewöhnt. Selbstverständlich gibt es dort keine Toiletten und auch kein Strom. Nur fließend Wasser ist dank einer nahe gelegenen Quelle zu genüge vorhanden. Das Leben ist natürlich ganz anders: "schon alleine die Schwingungen der Insel sind anders als [in Deutschland]". Die Lebensmittel bauen sie selbst auf einem Hektar Land an, welches ihnen ein britischer Multimillionär zur Nutzung freigegeben hat. Alles im ökologischen Anbau, versteht sich :) Aktuell haben sie zwei Residenzen auf der Insel. Eine Sommerresidenz in der Schweinebucht (auf dem Foto seht ihr den Ausblick aus dem Schlafzimmer in Richtung Atlantik) und die Hauptresidenz auf 300 Meter über NN in den Bergen. Zur Hauptresidenz kommt man nur zu Fuß und mit ein bisschen leichtem Klettern. Das Ziel einer autarken Lebensweise haben sie noch nicht ganz geschafft. Sie sind beide noch krankenversichert und sie arbeitet 5 Monate gestückelt in Deutschland. Wenn der Arbeitsvertrag 2011 ausläuft, soll es auf Dauer auf die Insel gehen. Ihren Freund hat sie in der Zwischenzeit geheiratet und sollten Kinder geboren werden, so werden sie ihnen das Nötigste selbst beibringen. Bei Bedarf gibt es natürlich auch auf der Insel eine Schule. Aber bis dahin ist ja noch eine Menge Zeit :) Ich hoffe, dass ich auch in Zukunft erfahre, wie es dort so läuft und wünsche den beiden viel Erfolg auf dem Weg zur Autarkie.

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Emergency comment shutdown

Aufgrund eines stark erhöhten Spamaufkommens sind die Kommentare vorerst abgeschaltet. Interessanterweise wird hauptsächlich mein Beitrag über den Spam angegriffen :D

edit: Kommentare sind wieder möglich.

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Spammer....

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Rechts seht ihr einen Auszug aus der Statistik meiner Homepage. Nun ratet mal, an welchem Tag ich die Shoutbox deaktiviert habe... Ja, es war am Morgen des 5. August. 13200 Besucher nur, um täglich 20.000 Einträge in meiner Shoutbox zu hinterlassen... Und das komische daran, weshalb auch mein eigener Spamschutz nicht geholfen hat, ist die Tatsache, dass in dem ganzen Spam kein einziger Link vorhanden war. Ich weiß wirklich nicht, warum jemand einfach nur "I want to say - thank you for this!" "Great site. Keep doing." und " I bookmarked this link. Thank you for good job!" überall hinterlassen möchte. Ohne Link auf eine andere Seite oder bestimmte Stichwörter ergibt es doch einfach keinen Sinn... Die Shoutbox bleibt in jedem Fall erstmal geschlossen und ich hoffe, dass damit auch die extrem hohen Zugriffszahlen ein Ende haben. Das vielleicht 100 verschiedene Besucher täglich auf mein Blog zugreifen, mag ich noch glauben, aber bei über 10.000 wird es doch arg unrealistisch ;)

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