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Ist es denn so schwierig...?

Heute waren Kathi und ich beim lokalen Frühstückslädchen. Dort bekommt man Kaffee und belegte Brötchen. Kein allzu großes Portfolio. Da ich beim letzten mal vor 15 oder 18 Monaten ganz zufrieden war, ging es nach A.T.U. dorthin. Auf meinen Wunsch hin, ein Brötchen mit Rührei, Salami und Käse zu erhalten, wurde ich erstmal komisch angeschaut und gefragt, wie das auf ein Brötchen passen soll. Keine Ahnung, ich stehe ja nicht hinter der Theke und Zuhause klappt das im Allgemeinen auch ziemlich gut. Als ich meinte, dass das Ei ja nicht gerührt werden müsse, meinte sie, das sie das sowieso machen muss... ... ... Wie auch immer, habe ich dann mein Brötchen zum mitnehmen erhalten. Zuhause fand ich dann noch den "traumhaften" Formvorderschinken drauf, der sofort aus dem Brötchen musste. Das Papier um das Brötchen war schon vom Fett total durchgeweicht und alles triefte. Beim Essen wurde dann auch klar, dass dies nun wirklich kein liebevoll belegtes Brötchen war und statt Rührei bekam ich dann auch noch Rührei mit Speck, was ich nicht bestellt hatte und in dieser Form auch nicht wollte. Dieser leckere dünne, angebratene Speck, welchen es auch in der Galerie gibt, ist ja total super, aber was zwischen dem Ei lag, sah eher nach Formvorderschinken in Streifen aus... So kam es dann auch dazu, dass das Brötchen von mir nicht endgültig verkostet werden wollte. Kathis Auto ist im Übrigen gerade repariert worden. Das Radlager war nicht in Ordnung und es gab eine 15 Posten umfassende Liste mit Dingen, die A.T.U. gerne repariert hätte, für 786,-€ natürlich. Wir haben uns dann auf die Sicherheitskritischen Dinge beschränkt. Dies war im Übrigen mein erster Kontakt mit dem Laden, wo sie mir keine defekten Stoßdämpfer verkaufen wollten ;) Ansonsten war der Meister und unser Mechaniker sympathisch und schien kompetent zu sein.

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Auswandern aus der Zivilisation

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Eine Freundin von mir hat vor einiger Zeit den Entschluss gefasst, mit ihrem Freund nach "La Gomera" auszuwandern. La Gomera ist die zweitkleinste kanarische Insel und wie die restlichen Inseln vor Marokko gelegen. Doch im Gegensatz zu allen anderen Auswanderern, wollten sie dort keine Wohnung und keine Arbeit suchen, sondern Abseits von der Zivilisation in der Natur leben. Nach eigener Aussage, war der erste Monat der schwierigste, aber irgendwann haben sie sich dann auch dort schön eingerichtet und sich an die anderen Verhältnisse gewöhnt. Selbstverständlich gibt es dort keine Toiletten und auch kein Strom. Nur fließend Wasser ist dank einer nahe gelegenen Quelle zu genüge vorhanden. Das Leben ist natürlich ganz anders: "schon alleine die Schwingungen der Insel sind anders als [in Deutschland]". Die Lebensmittel bauen sie selbst auf einem Hektar Land an, welches ihnen ein britischer Multimillionär zur Nutzung freigegeben hat. Alles im ökologischen Anbau, versteht sich :) Aktuell haben sie zwei Residenzen auf der Insel. Eine Sommerresidenz in der Schweinebucht (auf dem Foto seht ihr den Ausblick aus dem Schlafzimmer in Richtung Atlantik) und die Hauptresidenz auf 300 Meter über NN in den Bergen. Zur Hauptresidenz kommt man nur zu Fuß und mit ein bisschen leichtem Klettern. Das Ziel einer autarken Lebensweise haben sie noch nicht ganz geschafft. Sie sind beide noch krankenversichert und sie arbeitet 5 Monate gestückelt in Deutschland. Wenn der Arbeitsvertrag 2011 ausläuft, soll es auf Dauer auf die Insel gehen. Ihren Freund hat sie in der Zwischenzeit geheiratet und sollten Kinder geboren werden, so werden sie ihnen das Nötigste selbst beibringen. Bei Bedarf gibt es natürlich auch auf der Insel eine Schule. Aber bis dahin ist ja noch eine Menge Zeit :) Ich hoffe, dass ich auch in Zukunft erfahre, wie es dort so läuft und wünsche den beiden viel Erfolg auf dem Weg zur Autarkie.

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Emergency comment shutdown

Aufgrund eines stark erhöhten Spamaufkommens sind die Kommentare vorerst abgeschaltet. Interessanterweise wird hauptsächlich mein Beitrag über den Spam angegriffen :D

edit: Kommentare sind wieder möglich.

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Spammer....

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Rechts seht ihr einen Auszug aus der Statistik meiner Homepage. Nun ratet mal, an welchem Tag ich die Shoutbox deaktiviert habe... Ja, es war am Morgen des 5. August. 13200 Besucher nur, um täglich 20.000 Einträge in meiner Shoutbox zu hinterlassen... Und das komische daran, weshalb auch mein eigener Spamschutz nicht geholfen hat, ist die Tatsache, dass in dem ganzen Spam kein einziger Link vorhanden war. Ich weiß wirklich nicht, warum jemand einfach nur "I want to say - thank you for this!" "Great site. Keep doing." und " I bookmarked this link. Thank you for good job!" überall hinterlassen möchte. Ohne Link auf eine andere Seite oder bestimmte Stichwörter ergibt es doch einfach keinen Sinn... Die Shoutbox bleibt in jedem Fall erstmal geschlossen und ich hoffe, dass damit auch die extrem hohen Zugriffszahlen ein Ende haben. Das vielleicht 100 verschiedene Besucher täglich auf mein Blog zugreifen, mag ich noch glauben, aber bei über 10.000 wird es doch arg unrealistisch ;)

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Diebische Post

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Der Brief, den ihr Rechts sehen könnt, kam vorgestern bei mir an. Leider war da schon das Loch an der Seite und der Objektivdeckel, welcher sich dort drin befinden sollte, war entnommen bzw. rausgefallen. Das er sich längere Zeit drin befunden hat, zeigt der Abdruck in der Mitte. Der Verkäufer (privat) hat mir auch versichert, dass er den Deckel in der Mitte mit Klebeband fixiert hat. Daher scheint es mir, als ob jemand gehofft hat, es sei etwas wertvolles dort drin grummel Ärgerlich ist sowas...

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Von Vögeln und Portmonees

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Vor 2 Wochen habe ich mir ein neues Portmonee bei Tchibo gekauft. Wie es so bei Portmonees ist, welche man in der Hintertasche seiner Hose trägt, sie passen sich mit der Zeit an. Daher war es noch nicht angepasst, als Kathi und ich nach Rom fliegen wollten und so passierte es, dass ich es im Zug verloren habe. Doch da Kathi lieber immer auf Nummer sicher geht, bat sie mich nochmal im Abteil nachzuschauen, ob wir nichts vergessen haben, während wir schon am Ausgang mit offener Tür standen. Da ein längerer Urlaub bevorstand, bin ich auch dann zurückgegangen und sah mein einsames Portmonee auf dem Sitz liegen :) Gestern war ich dann mit Freunden in der Stadt und es begab sich, dass wir Abends bei Burger King landeten. Nach dem günstigen Menü (Chili-Cheeseburger mit kleiner Cola + Pommes und CNB für 3€) ging es raus und man kam wie immer nicht dazu, sofort die Bahn zu nehmen sondern plauderte nochmal eine gute halbe Stunde.

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Als dein mein Handy klingelte, hieß es schon, dass ich erwartet werde. Aber die angezeigte Nummer kannte ich nicht und als sich der Herr mit Burger King Filiale Dortmund meldete, war ich auch kurz verwundert. Ja, ich habe mein Portmonee schon wieder verloren gehabt. Interessanterweise befindet sich aber meine Handynummer nicht in meinem Portmonee. Anhand meines Ausweises hat er die Auskunft nach meiner Nummer gefragt. Die hat sie aber nicht, weil ich nicht von Werbeanrufen genervt werden möchte. Kreativer- und netterweise hat er dann einfach Nachbarn von mir angerufen und ist so an meine Handynummer gekommen :) Total super, das stärkt mich doch gleich doppelt und dreifach, lieber zu BK statt zu MCD zu gehen!

Links und Rechts seht ihr Fotos von Kathis und meinen Wellensittichen. Es macht sehr viel Spaß, sie im Fliegen zu photographieren und weil ich diese schönen Fotos niemanden vorenthalten möchte, habe ich eine Kompilation mit den schönsten Fotos online gestellt. Ihr findet sie in meiner Galerie!

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Unwetter über Düsseldorf

Der Rückflug aus Rom verlief ungefähr bis zu den Alpen wie erwartet. Dann sah Kathi in der Ferne drei dunkle Säulen aus Wolken, welche aus der "normalen" Wolkendecke empor stiegen. Da wussten wir noch nicht, dass es sich dabei um Gewitterwolken handelt. Zwischen Stuttgart und Köln erklärte uns der Flugkapitän dann, dass im östlichen Ruhrgebiet ein starkes Unwetter herrscht, welches wir umfliegen und schaltete das Anschnallsignal an. Unser Fenster zeigte nach Westen und Richtung Nordnordwesten sahen wir schon von weiten die ganze Zeit Blitze, vor allem in den drei Säulen. Während des weiteren Anfluges nahm die Anzahl der Blitze stetig zu. Langsam fing dann auch der Flug an unruhiger zu werden. Als das Fahrwerk ausfuhr (in ca. 1-2km Höhe), das Schütteln stark zunahm und plötzlich die Beleuchtung zu den Notausgängen eingeschaltet wurde, konnte einem schon mulmig werden. Vor allem, als plötzlich die Turbinen voll eingeschaltet wurden, man in den Sitz gedrückt wurde und das Flugzeug meterweiter Sprünge nach Links, Rechts, Oben und Unten gemacht hat! In diesen Minuten hatten einige schon das Gefühl, dass das Flugzeug schneller unten ankommt, als uns lieb ist... Die Stewardess fasste sich kurz danach ans Herz, um uns zu informieren und sprach mit zitternder Stimme: "Wir sind gerade aufgrund des Unwetters durchgestartet. Sobald ich weitere Informationen habe, melde ich mich wieder." Naja, diese Informationen hatten wohl alle... Und dann kam die Meldung des kapitän, der im Übrigen total locker klang: "Aufgrund einer Windscherung konnten wir gerade nicht in Düsseldorf landen, wir versuchen es aber direkt nochmal.". Die Sicherheit in der Stimme war zwar beruhigend, aber den Landeanflug von gerade musste ich nicht nochmal erleben. Die Blitze draußen nahmen zwar eher noch zu, aber das Schaukeln des Flugzeuges blieb konstant. Der zweite Landeanflug wurde dann abgebrochen, da der Düsseldorfer Flughafen aufgrund des Unwetters gesperrt wurde. Daher ging es zum "Notlanden" direkt nach Köln-Bonn. Am Boden dann hatte man die Möglichkeit auszusteigen oder nachher wieder mit der Maschine nach Düsseldorf zu fliegen. Wir haben uns für das Aussteigen entschieden, da aufgrund des Nachtflugverbots der baldige Weiterflug in den Sternen stand. Ergo: Wir sind ca. 6 Stunden später zuhause angekommen und ich weiß nun endlich, wie so ein Flug im Unwetter ist ;)

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