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CERN-Wochenende

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Das Wochenende am CERN hat sich wirklich gelohnt! Nicht nur, dass Kathi und ich weit über 500 Bilder geschossen haben, nein, wir hatten auch das Glück die Detektoren halb fertig zu sehen! Der Vorteil ist, dass man dabei ins innere schauen kann und genauer sehen kann, wie sie aufgebaut sind! Wenn der Strahl einmal aktiv ist, wird wohl auch kein Tourist einfach so dort hinunter dürfen... Leider waren 1,5 Tage ein bisschen wenig, vor allem, weil man nebenbei auch noch zwei Länder (fast) gleichzeitig besuchen kann! Es gibt noch mehr Bilder und Text, wenn ihr auf weiterlesen klickt!

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Morgens ging es um 7:50 Uhr recht pünktlich los. Zehn Stunden Fahrt später und nicht wirklich hungrig, sind wir bei schönem Regen am CERN angekommen. Das Programm fing erst am Samstag an und das CERN selbst besichtigen will man Nachts bei Regen nicht =) Gut geschlafen und zu früh hörten sich alle einen Vortrag über Beschleuniger, Detektoren und den Experimenten am LHC insgesamt an. Zwei der vier Experimente haben wir dann auch letztendlich besucht. Das funktioniert aber nicht so, dass man kurz in ein Labor geht und sich Zeugs auf einem Tisch oder in einem Raum anschaut, sondern erstmal auf das Gelände des Experiments geht, welches auch schon mal mehrere Kilometer entfernt ist. In den oberen Hallen sieht man dann eindrucksvoll die Versorgungsschächte, mit einem Durchmesser von ~ 15 Meter und einer Tiefe von 80 - 110 Metern.

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Dann gehts durch Sicherheitstüren, geschützt mit Helmen in den Aufzug, der uns runter bringt. Nach einem längeren Marsch steht man in einer der unteren Hallen, welche deutlich Größer als eine Sporthalle ist, in der dann das ATLAS Experiment steht, welches ihr im Eintrag hiervor sehen könnt. Dort werden hoffentlich allerlei Teilchen nachgewiesen, unter anderem das Higgs-Boson. Nach einer laaaangen Fotosession und einigen Erklärungen ging es dann weiter zum LHCb.

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im LHCbDa dieses Experiment nicht in der Schweiz, sondern wie der großteil des Strahl, in Frankreich steht, musste wir rüber und haben leider nicht an dem großen Einkaufsladen gehalten :( Am LHCb ging es dann 120 Meter runter, aber da leider an dem Tag die Magnete getestet wurden, konnten wir nicht ganz so nah dran, aber diesmal konnten wir noch den alten Detektor ganz aus der Nähe betrachten und man glaubt kaum, wie viele Kabel da dran sind (rechts) =) Danach gings noch in die Ausstellung Mikrokosmos, welche direkt am CERN ist und in der man sehr oft selbst "Hand anlegen" kann :) Ich fand sie gut, vor allem, weil das Globe total enttäuschend war, auch wenn es eine Interessante Konstruktion ist! (links) Danach ging es dann zu zweit nach Genf, in der Essen das dreifache, wie in Deutschland kostet! Eine Dönertasche für 6 - 7 Euro ist schon hart! Aber trotzdem haben wir ein nettes Cafe gefunden, welches uns dann gefiel, aber lange konnte man auch nicht in Genf bleiben, da die meisten Geschäfte leider schon geschlossen hatten :( Abends wurde noch ein bisschen Karten gespielt, bis es am Sonntag dann wieder ohne Zwischenfälle nach Hause ging. Mir hats gefallen und wenn möglich, fahre ich nächstes Jahr nochmal hin :)

Aus dem damaligen Austausch

Historische Kommentare

kathi

Das mit den 80 m war meine Idee! :-P
http://blog.k47hi.net/uploads/schachtatlas.jpg
Bereits am Samstag gebloggt! ;)

Freanki

jaja =)
Hätte ich mal den 120 Meter Schacht genommen, aber der passte gerade nicht zu dem, was ich geschrieben habe ;)

Festgehalten von Frank / freankiWeiter im Archiv ↗