Beben in Japan - Googleearthfotos
Die Katastrophe in Japan hat wahrscheinlich niemanden kalt gelassen. Wer sich die Schäden des Erdbebens und des Tsunamis genauer anschauen möchte, kann dies nun sogar in Googleearth machen. Im offiziellen Googleblog kann man sich eine .kml Datei herunterladen. Öffnet man diese in Googleearth, so kann man das Bildmaterial von verschiedenen Quellen über den betroffenen Gebieten betrachten. Dies ist nicht ausschließlich dem Voyeurismus geschuldet, sondern es wird vor allem dafür genutzt zu überprüfen, inwieweit Produktionszentren beschädigt sind. So hat das Blog Nikonrumors darüber überprüft, ob man Zerstörungen an den Nikonwerken feststellen konnte, um über mögliche Produktionsausfälle zu berichten. Als ich das Fotomaterial ein bisschen durchgegangen bin, konnte ich die Zerstörung, wie sie in den Nachrichten dargestellt wird, nicht vollständig nachvollziehen. Von oben scheint das Ausmaß der Katastrophe zumeist nicht so stark. Erst die ausgewählten Punkte in der .kml-Datei zeigten Orte, wo die Verwüstung stark sichtbar ist. Das soll die größte Katastrophe der letzten 5 Jahre nicht klein reden, sehr viele Menschen in Japan haben gerade ihr Leben und noch viel mehr ihre Existenz verloren. Aber die Nachrichten suchen sich natürlich immer die stärksten Bilder aus, um Emotionen zu übermitteln. Um in Zukunft eigenständige Vergleiche machen zu können, halte ich es für sinnvoll, auch mal die Rohdaten zu erhalten und nicht nur Ausgewählte Informationen von Nachrichtensendern. Das Bildmaterial ist im Übrigen hauptsächlich vom 13.3.2011.
Aus dem damaligen Austausch
Historische Kommentare
Gute Arbeit; bin noch nicht dazu gekommen es mir anzugucken, aber die Möglichkeit halte ich für eine gute Idee!
Die Nutzung um frühzeitig Informationen über Produktionskapazitäten zu bekommen ist prinzipiell zwar bedenklich (Gerücht einer schlechten Getreideernte führt zu verfrüht steigenden Preisen etc.), im Nikon Fall betrifft es jedoch glücklicherweise nur "Luxusprodukte".