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Paddeln auf der Ruhr

Frank auf einem Ruderboot

Am Mittwoch habe ich am ersten Gruppenausflug meines Lehrstuhls teilnehmen dürfen. Dabei ging es nach Hattingen, wo wir an einer Anlegestelle unsere Boote übernommen haben. Nach einer kurzen Einführung sind wir ins Wasser. Die vorderste Person gibt den Takt des Ruderns an und die hinterste Person ist für das grobe Steuern zuständig. Ich würde glatt sagen, wenn alle gleich stark rudern, so hat der Steuermann nichts zu tun... Ich war Steuermann und hatte alle Hände voll zu tun! :-D

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Trotzdem sind wir einmal komplett in einem Busch gelandet und um ein Haar gekentert :-D Da ich arroganterweise keine Wechselklamotten dabei hatte, war ich doch froh, dass wir noch halbwegs trocken geblieben sind.

In Hattingen angefangen fährt man zuerst 300 Meter über die Ruhr und darf dann das erste Mal treideln. Beim Treideln steigt man aus dem Boot und zieht das Boot, in diesem Fall durch eine Bootsrutsche (Ja, man kann auch durchfahren). Danach hat man ein bisschen Strömung bis Isenburg. An dieser Stelle wird es holprig und wenn man das Strömungs-V nicht optimal nimmt, läuft man Gefahr zu kentern... Von uns hat es niemanden erwischt...

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Auf der Hälfte der Strecke ist ein Wehr bei welchem uns gesagt wurde, dass der Tod auf uns wartet, wenn wir dort herunter fahren... Gegenüber des Wehrs war eine hohe Mauer... Links sieht man unsere Affinität zur Mauer... Es geht immer im bekannten Muster weiter: Kollision - Rechtskurve - Kollision - Rechtskurve - Kollision - etc.

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Gegen Ende sollte man zwar eigentlich besser werden, aber die starken Schlangenlinien an der Seite waren auf Kilometer 8 von 10.

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Danach gabs Grillfleisch vom Anbieter und da war ich dann wirklich überrascht! Die Würstchen waren noch standard, danach gabs Geflügelschnitzel und dann wirklich gute Rindersteaks!

Rudern auf der Ruhr eine schöne Erfahrung und ich kann es jedem, der keine Angst vor Wasser hat, nur empfehlen :)

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(Alle Satellitenfotos: (c) Google)

Aus dem damaligen Austausch

Historische Kommentare

Der Uhrmensch

Wer die Tätigkeit, die man in einem Kanadier macht als rudern bezeichnet, darf bei uns den Rest der Tour in der Regel ohne Kanu schwimmen!
Das was du da in der Hand hast ist logischerweise auch kein Ruder, sondern ein (Stech-)Paddel. Wenn du mit dem versuchst zu rudern, solltest du Fotos machen, das will ich sehen :-)
Wenn du noch mal paddeln möchtest meld dich mal, ich wäre auch dabei. Wir waren gerade vier Tage auf dem Tovdal unterwegs und ich brauch eh noch etwas Übung, da der 8er Schlag für das Seitwärtsfortbewegen des Kanus noch nicht sitzt.

Festgehalten von Frank / freankiWeiter im Archiv ↗