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817 Geschichten gefunden

Dokumente archivieren unter Linux

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Da wir einen neuen Multifunktionsdrucker haben, der eine automatische Dokumentenzufuhr für bis zu 40 Blatt hat, habe ich mir Gedanken zur Dokumentenarchivierung gemacht.

Man könnte meinen, dass man einfach alles einscannt, als PDF speichert und fertig. Die Ergebnisse waren jedoch durchwachsen. Man möchte die Vorlagen noch richtig gedreht haben (der Einzug ist nicht perfekt), Weiß soll Weiß sein und Schwarz soll Schwarz sein, etc.

Hier also mein aktueller Workflow:

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  1. Scannen mit Xsane:

    Ich habe einige Backends durchprobiert, bin dann aber doch bei Xsane geblieben. Alle Dokumente werden mit 300 dpi als Graustufenbild eingescannt und als TIFF gespeichert. Die Einstellungen sieht man rechts auf dem Foto. Die Dateien werden selbstständig nummeriert. Wenn man doppelseitige Dokumente scannen möchte, kann man z. B. den Wert zur Erhöhung auf +2 statt +1 stellen. Man kann aber auch später die Dokumente mit pdftk abwechselnd in ein neues PDF speichern.
  2. Bearbeitung mit scantailor

    Scantailor ist ein Frontend für unpaper. Man könnte alle Schritte vollautomatisieren, jedoch benötigt die Bearbeitung der Seiten doch schon mal ein bisschen Handarbeit, daher ist scantailor meine Wahl geworden. Fix Orientation würde die Seiten richtig ausrichten, aber ich lege die Dokumente schon richtig in den Dokumenteneinzug :) Split Pages ist nützlich, sollten zwei Seiten auf ein DIN-A4-Dokument gedruckt worden sein. Ich brauche es nicht. Ich klicke direkt auf Deskew, welches dafür zuständig ist, die Dokumente so zu drehen, dass der Inhalt "gerade" ist. Der Dokumenteneinzug liest die Blätter nicht perfekt ein, wodurch die Bilder schon mal um 1-2° gedreht werden müssen. Dies ist der Hauptgrund, warum ich scantailor nutze! Select Content erkennt die Stellen mit Inhalt. Erst wenn dies durchgeführt wurde, kann man unter Output alle Bilder speichern. Dort wähle ich 300 dpi und wieder Graustufen.
  3. Bearbeitung mit Gimp

    Ich nutze Gimp, um die Gradationskurve zu ändern. Alle Programme, die ich gefunden habe, konvertieren die Dokumente in Schwarz/Weiß, ich möchte jedoch Graustufen, da ich damit bessere Ergebnisse erziele. Trotzdem soll Weiß Weiß sein und Schwarz Schwarz. Nach dem Scannen ist jedoch der eigentlich weiße Hintergrund grau. Dies händisch zu machen, wäre natürlich viel zu viel Arbeit, daher kommt nun ein Skript von mir ins Spiel, welches per Bash aufgerufen werden kann und mir diese Arbeit abnimmt. (define (color-curve pattern) (let* ((filelist (cadr (file-glob pattern 1)))) (while (not (null? filelist)) (let* ((filename (car filelist)) (image (car (file-tiff-load RUN-NONINTERACTIVE filename filename))) (write filename) (drawable (car (gimp-image-get-active-layer image)))) (gimp-curves-spline drawable 0 12 #(0 0 51 0 102 85 153 170 204 255 255 255 )) (file-tiff-save RUN-NONINTERACTIVE image drawable filename filename 1) (gimp-image-delete image)) (set! filelist (cdr filelist))))) Man speichere es unter #~.gimp2-6/scripts/ als color-curve.scm ab. Aufgerufen wird es mit: gimp-console-2.6 -i -b '(color-curve "*.tif")' -b '(gimp-quit 0)'
  4. Zusammenfügen der TIFF-Dateien zu einer einzigen Multilayer-TIFF-Datei

    Dazu benötigt man das Programm tiffcp, welches es in fast allen Distributionen gibt. tiffcp -c lzw *.tif temp.tif
  5. Konvertierung von TIFF zu PDF

    tiff2pdf -z temp.tif -o Dateiname.pdf Auch tiff2pdf ist fast überall verfügbar. Nun hat man eine PDF-Datei mit allen Dokumenten in guter Qualität. Bei mir verbraucht eine Seite zwischen 500 kB und 1 MB. Die letzten drei Schritte habe ich in einem Bash-Skript vereinigt: Zum Erstellen: sudo vi /usr/local/bin/dokumente2pdf.sh i drücken und Folgendes einfügen: #!/bin/bash #************************** #* visit: www.freanki.net * #************************** # dokumente2pdf.sh if [ $# -ne 1 ] ; then echo "Aufruf:" echo "dokumente2pdf.sh [Name des pdf]" exit 32 fi #Weiß wird weiß und Schwarz wird Schwarz. Umgehung von Schwarz/Weiß Palette. Genutzt wird curve von gimp, das sieht schöner aus :) gimp-console-2.6 -i -b '(color-curve "*.tif")' -b '(gimp-quit 0)' #Alle tif's zu einem tif zusammen fassen tiffcp -c lzw *.tif temp.tif #Nun dieses Multiplepages tif zu einem pdf umwandeln tiff2pdf -z temp.tif -o $1 rm temp.tif Das Skript muss nun noch ausführbar gemacht werden: sudo chmod +x /usr/local/bin/dokumente2pdf.sh
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    Alexanders Blog

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    Da es viele Anfragen gibt, wie es dem kleinen Alexander so geht, und ich eher ungern zu viel Privates bei Facebook und Co. preisgebe (und auch nicht jeder dort ist!), habe ich ein privates Blog für ihn gestartet. Die Adresse und das Passwort könnt ihr von Kathi oder mir gerne bekommen.

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    Big Brother 2.0

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    Webcams haben schon längst ihren Platz bei vielen Menschen im Alltagsleben gefunden. Sei es zur Kommunikation mit Freunden und Verwandten oder zur Überwachung von Räumen und Babys. Bei Kameras, welche die gesamte Zeit mit dem Internet verbunden sind, benötigt man gewisse Schutzmechanismen wie ein Passwort, damit nicht die ganze Welt zuschaut. Man vertraut diesem Passwort. Es ist meist nicht leicht zu erraten und wer sollte schon Tage damit verbringen, ein Passwort für eine private Kamera zu knacken? Bei manchen Kameras der Firma TrendNet muss man jedoch gar kein Passwort knacken. Die Software ist so schlecht implementiert, dass man einfach nur eine bestimmte URL aufrufen muss und schon sieht die ganze Welt mit! Auch wenn die Fotos/Videos nur für sich selbst gedacht sind! Unter "test.thermoman.de" findet ihr eine Sammlung mit ca. 200 verwundbaren Kameras auf der ganzen Welt. Abhilfe verspricht ein Firmwareupgrade, aber dieses Beispiel zeigt eindrucksvoll, dass man bei Kameras, auf die man von überall zugreifen kann, besondere Vorsicht walten lassen sollte!

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    2012

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    Frohes Neues! Ja, ein bisschen spät, aber der Nachwuchs schafft es schon vor der Geburt, meinen Zeitplan durcheinanderzuwirbeln :)

    Da es zur Geburt immer hektisch zugeht, mache ich mir eine Liste mit denjenigen, die benachrichtigt werden möchten, wenn der Kleine da ist. Wenn du auch eine SMS erhalten möchtest, wenn es die Mutter und der Kleine geschafft haben, dann melde dich kurz.

    Der Termin ist im Übrigen Mitte März.

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    Tipps für nach dem Zusammenbruch des Euro

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    Die Welt hat einen Artikel veröffentlicht, nach welchem die Briten ihre Botschaften dazu aufgefordert haben, Notfallpläne für einen Kollaps des Euro zu erstellen. Im Forum kam dann die Frage nach Tipps für die Zeit und als direkte Antwort die ISBN einer passenden Broschüre. Siehe rechts :)

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    Unicard 2.0

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    Seit zwei Wochen besitze ich nun die Unicard 2.0. Der Umstieg von der alten wird durch ein Gewinnspiel schmackhaft gemacht. Zu gewinnen gibt es neben einem Mensaessen inkl. Getränk (!!!) auch richtige Preise wie iPads und Chipkartenlesegeräte. Mit der neuen Karte möchte ich vor allem in der Mensa und Galerie bezahlen, da ich mir dadurch Kleingeld im Portemonnaie erspare. Die vorher propagierte Funktion, dass man auch an allen Mensakassen die Karte aufladen könnte, scheint jedoch nicht implementiert worden zu sein. Also blieb es zuerst doch beim Bargeld. Heute war ich nun endlich bei einer Ladestation und konnte direkt... nein, direkt ging nix, weil ich für 2 Personen vor mir gut 3 Minuten warten musste... Doppelt so lang wie an dem Bankautomaten nebenan grummel Beim Ladevorgang kann man noch einiges optimieren :) Oben an der Kasse angelangt, nahm ich stolz die Unicard 2.0 und legte sie auf das RFID-Lesegerät und... ... nix passierte. Die Frau an der Kasse versuchte es ein ums andere Mal, aber irgendwie wollte es die Karte nicht finden. Irgendwann, als die Schlange hinter mir schon ziemlich lang war und ich die Bäuche quasi knurren hören konnte, blinkte das Lesegerät bunt. Es schien nun endlich eine Karte haben zu wollen. Freudig packte die Kassiererin die Karte drauf, aber das Blinken hieß wohl nur, dass man nun die Karte runternehmen konnte. Beim nächsten Versuch klappte es aber endlich... 2,60 € runter, also sind noch 17,40 € drauf. Alles ok. Also ging ich mit meinem Essen weiter, nur um nach der Besteckaufnahme zu sehen, dass mein Kollege nicht weiterkommt. Als ich scherzte, dass er sein Essen nicht über meine Karte zahlen solle, wollte die Kassiererin meine Karte noch einmal, weil sie die Bezahlung per Unicard nicht stoppen konnte... Dann gingen noch mal 2,60 € runter von der Karte und dann meinte die Kassiererin, dass vorher nicht bezahlt worden sei, nun funktionierte es jedoch. Auf meinen Einwand, dass nun nur noch 14,80 € auf der Karte seien, gab sie mir direkt 2,60 € bar aus der Kasse...

    Schöne neue Unicard...

    Am gleichen Tag war ich in der Galerie und versuchte auch dort, damit zu bezahlen. Jedoch scheiterte dort sogar die Bezahlung, obwohl die Unicard dort auch in das Lesegerät mit Kontakt zum Chip eingelegt wurde... Nach vier erfolglosen Versuchen habe ich abgebrochen und bar bezahlt...

    Ich kann nicht ganz nachvollziehen, wie solche Probleme noch 3 Monate nach Start der Unicard 2.0 vorhanden sein können...

    Edit: Heute hat das Bezahlen an der gleichen Kasse der Mensa und bei der gleichen Kassiererin direkt geklappt :)

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    Umzug

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    Nach etlichen Stunden und viel Ärger mit der alten Wohnung ist der Umzug nun endlich fertig.
    Ohne die immense Unterstützung hätten wir das gar nicht schaffen können!
    Mein Dank an alle Helfer!
    Besonders den beiden, die in den letzten beiden Tagen täglich 12 Stunden geholfen haben!
    Jetzt ist zwar alles in der Wohnung, aber Arbeitszimmer und Kinderzimmer sind so vollgestellt, dass wir morgen zuerst Versorgungswege bauen müssen!

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    Während des Umzugs ist im Übrigen unser Kellerschlüssel verloren gegangen, so dass wir es zuerst mit Lock-Picking versucht haben, dann aber erst mit schwerem Geschütz das Schloss knacken konnten. In den kommenden Tagen werde ich mich nach einem neuen Bett umsehen, vielleicht wird es diesmal ein gemütliches Wasserbett. Mal sehen!
    Aber jetzt erstmal schlafen, morgen ist noch viel zu tun!

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